Förderverein | Newsletter

Newsletter Jan - Feb 2016 - 25. May 2019

Unsere Themen in der Übersicht


Editorial

Liebe Freunde und Förderer,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

das neue Jahr ist in vollem Gange, Weihnachten und die besinnliche Zeit sind vorüber.
Wir stehen im Alltag und schauen nach vorne. Doch ein kurzer Blick zurück zeigt, dass es einige wesentliche Änderungen im alten Jahr gab.

Zum Beispiel die positive Neuerung im Hospiz- und Palliativgesetz.
Auch für mich persönlich gab es eine gravierende Veränderung. Seit nun einem halben Jahr bin ich in der Position der Hospizleitung beim St. Jakobus Hospiz.
In dieser Zeit habe ich viel Neues gelernt und mich in viele neue Themenbereiche einarbeiten können. Es ist nicht immer einfach, aber gemeinsam mit meinen Teams und den Kolleginnen und Kollegen sind wir mit dem St. Jakobus Hospiz auf dem richtigen Weg.

Unterstützung konnte ich auch von außen erfahren: Im Februar wurde mir vom Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V. ein neuer Hyundai i30 übergeben. Zur Koordination der einzelnen Teams in Saarbrücken, Homburg oder Heiligenwald ist ein zuverlässiges Fahrzeug unerlässlich. Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der dies möglich gemacht hat.

In diesem Sinne zähle ich auch weiterhin auf die vielen Förderer und Helfer, die unseren Dienst und unsere Arbeit unterstützen und somit den Weg ebnen, den kranken und sterbenden Menschen unsere Hilfe anbieten zu können.

Gertrud Kiefer
Hospizleitung St. Jakobus Hospiz gGmbH



Saarbrücker Hospizgespräch 29. Februar 2016

Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, referiert über das Thema „Reden ist Silber – Hören ist Gold“. Vom Hören zum Zuhören und Verstehen.

Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, griff in seinem lebendigen Vortrag über das - seiner Meinung nach - wichtigste unserer Sinnesorgane – das Ohr – und dem damit verbundenen Aufgabe des Hörens, auf den großen Erfahrungsschatz aus seiner jahrelangen Arbeit in der Telefonseelsorge zurück. Die zahlreichen Besucher folgten interessiert seinen Ausführungen zum Thema Hören, Zuhören und Verstehen. Schon beim Kind im Mutterleib bildet sich das Urvertrauen aus dem Hören der ihm vertrauten Stimme der Mutter. Umso unverständlicher ist es wie unbedacht und fahrlässig wir mit diesem Sinnesorgan umgehen.

Endlosmusik aus Kopfhörern, Verkehrslärm, Fluglärm, Rasenmäher, Stress und viele andere Komponenten führen zu irreparablen Hörschädigungen. Aus diesem Grund brauchen wir dringender denn je eine akustische Entschleunigung und intensivere Erfahrungen der Stille.
Melodien, Töne, Klänge und Stimmen können uns mitnehmen bis in die Tiefe unserer Seele. Das richtige Zuhören ist die Voraussetzung für das Gefühl „verstanden zu werden“.

Ein guter Zuhörer hört genau, was der andere ihm mitteilen möchte. Er achtet nicht nur auf die Worte, sondern versucht auch herauszufinden, was den anderen im Inneren seiner Seele, seines Herzens bewegt. Die ganze Person, die ganze Körperhaltung wendet sich dem Redenden zu und zeigt ihm, dass er nicht allein ist, begleitet und verstanden wird.
Das Zuhören kann von so manchen Ängsten befreien, weil es die Einsamkeit überwindet. Die Gabe des Zuhörens bildet gerade in der Palliativ- und Hospizarbeit eine wichtige Grundlage den kranken und sterbenden Menschen das Gefühl zu geben „dazuzugehören“. Herr Klemm schloss seinen Vortrag mit den Worten "Der beste Weg, das Ohr zu schützen ist ein waches Interesse, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, das Staunen und die Bewunderung" und „schenkte sein Ohr“ den fragenden Besuchern.

HINTERGRUND

 

Das „Hör-Buch“
von Stanislaus Klemm 239 Seiten
Geistkirch-Verlag
Saarbrücken 2015
ISBN 978-3-938889-62-5
16,80 €

 

 


Vorankündigung Saarbrücker Hospizgespräch 21. März 2016

Referentin: Daniela Perey, Palliative Care Fachkraft, St. Jakobus Hospiz Saarbrücken

Thema: Aromapflege in der Palliativpflege
    
Vom ersten bis zum letzten Atemzug begleiten und prägen uns Düfte, Gerüche und Aromen. Dies können wir uns in der Pflege Schwerkranker zu Nutze machen, sei es über die Haut, als Einreibungen oder über den Geruchssinn als Beduftung. Ätherische Öle wirken lokal oder über das vegetative Nervensystem und können so eine wertvolle Ergänzung zum ärztlich angeordneten Therapieplan sein.


Tag der Kinderhospizarbeit 10. Februar 2016

Am 10. Februar 2016 fand bereits zum 10. Mal der Tag der Kinderhospizarbeit statt. Dieser Tag macht jedes Jahr bundesweit auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Wir vom Kinderhospizdienst Saar waren aus diesem Grund mit Infoständen in zwei saarländischen Kliniken vertreten und haben über die wertvolle und wichtige Kinderhospizarbeit informiert und ganz aktuell auf die Versorgungslage im Bereich der Kinder aufmerksam gemacht. Im Marienhausklinikum Saarlouis Dillingen wurde dieser Tag auch genutzt, um dem Kinder Hospizdienst Saar eine Spende zu überreichen. Gesammelt wurden ca. 900 Euro bei der jährlichen Weihnachtsaktion der MAV des Marienhausklinikums.


Neues Fahrzeug für Hospizleitung

Am 22. Februar 2016 hat Rita Waschbüsch, Vorstand des Fördervereins St. Jakobus Hospiz e.V., ein neues Fahrzeug an den ambulanten Hospizdienst St. Jakobus Hospiz gGmbH übergeben. Vorgesehen ist das Fahrzeug für die neue Leitung des Hospizes. Um die Arbeiten im Hospiz Saarbrücken mit seinen Teams in Homburg, Neunkirchen und Heiligenwald koordinieren zu können, ist Gertrud Kiefer, die den Posten der Hospizleitung seit September vergangenen Jahres inne hat, auf ein zuverlässiges Fahrzeug angewiesen.


Neue Außengestaltung Fenster Eisenbahnstraße

Im Zuge der Renovierung unserer neuen Seminarräume haben wir auch die Gestaltung der Fenster in der Eisenbahnstraße aktualisiert. Die Scheiben wurden von der Firma „Objekt+Schrift“ optimal – und passend zur Darstellung Stengelstraße – entworfen und beklebt.

Förderverein St. Jakobus Hospiz e.V.
Eisenbahnstraße 18
66117 Saarbrücken

Tel 0681927000
Fax 0681 92700-13
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